Dr. Albrecht Schütte MdL

Mittelstand ist eine tragende Säule für unser Land

Landtagsabgeordneter Dr. Albrecht Schütte (CDU) zu Besuch bei Neue Herbold in Sinsheim

Zu einem Rundgang mit anschließendem Austausch bei der Neue Herbold Maschinen und Anlagenbau GmbH in Sinsheim empfing Geschäftsführer Peter Abraham den CDU-Landtagsabgeordneten Albrecht Schütte. Das Unternehmen entwirft, konstruiert und baut Maschinen und Anlagen, mit denen Kunststoffe geschreddert und zerkleinert werden, und beliefert damit Recyclingbetriebe auf der ganzen Welt.

Dr. Albrecht Schütte zu Besuch bei Neue Herbold (Foto: Team Schütte)Dr. Albrecht Schütte zu Besuch bei Neue Herbold (Foto: Team Schütte)

Der Rundgang begann im Konstruktionsbüro. Dort erhielt der Abgeordnete einen Einblick in die Entwicklung und Konstruktion neuer Maschinen. Von der Anlieferung der Materialien bis zur Verfügungsstellung der im Recyclingprozess (wieder-)gewonnenen Rohstoffe, werden passend zu den Bedürfnissen der Kunden, inklusive räumlicher Gegebenheiten, passgenaue Lösungen entworfen. Anschließend führte der Weg durch die Fertigungshallen. Vom Schweißen über die Lackierung bis hin zur Elektronik konnte sich der Parlamentarier ein umfassendes Bild davon machen, wie eine Maschine bei Neue Herbold vom ersten Bauteil bis zur einsatzfertigen Anlage entsteht. Besonders die Kombination aus Handwerk und Technik, die in jedem Fertigungsschritt sichtbar wird, hinterließ bei Schütte einen bleibenden Eindruck. Höhepunkt des Besuchs war das hauseigene Technikum, in dem zwei Maschinen live im Testbetrieb zu sehen waren und ihre Arbeitsweise direkt demonstrierten.

Im Anschluss entwickelte sich ein intensives Gespräch über die Herausforderungen, mit denen das Unternehmen aktuell konfrontiert ist. Dazu zählen hohe Energiekosten, die einige Recyclingprozesse wenig wirtschaftlich machen. „Zumindest müssen die verbilligten Strompreise dann nicht nur bei der Vorbereitung von Rohstoffen, sondern ebenso bei der Wiedergewinnung über Recyclingprozesse gelten“, waren sich Unternehmer und Politiker einig.

Besonders eindringlich schilderte Abraham die Schwierigkeiten bei der Ausbildung von Fachkräften. Teilweise würde nur einer von drei Azubis die Ausbildung erfolgreich abschließen und am Ende tatsächlich übernommen. Für den Landtagsabgeordneten war das ein Beispiel dafür, wie sehr es auf eine gute Bildungspolitik ankommt. „Wir brauchen dringend Fachkräfte und dazu müssen wir den jungen Menschen passende Startchancen geben. Gut, dass wir seit 2016 in den Bildungsvergleichen deutlich besser geworden sind.“ Zudem komme es darauf an, waren sich Abraham und Schütte einig, dass auch Engagement und Einsatz den jungen Menschen vermittelt werden müsse. Der Wohlstand, den die Industrie über Jahrzehnte aufgebaut habe, sei keine Selbstverständlichkeit, sondern müsse jeden Tag neu erarbeitet werden. Zum Abschluss des Besuchs bedankte sich Schütte bei Peter Abraham für die Zeit und den Blick hinter die Kulissen eines Unternehmens, das zeigt, wie viel technisches Können in der Region steckt.