Trotz Corona und Fachkräftemangel hat das Land im Jahr 2021 rund 900 Millionen Euro in die Bundesstraßen und Landesstraßen 2021 investiert

Stuttgart. Dr. Albrecht Schütte, Landtagsabgeordneter aus dem Wahlkreis Sinsheim und Mitglied im Finanzausschuss, sagte am Rande der heutigen (7. Mai) Plenarsitzung in Stuttgart: „Es freut mich, dass in den vergangenen Jahren die Straßenbauverwaltung so gestärkt wurde, dass die Sanierungsmittel des Bundes trotz Corona und Lieferkettenschwierigkeiten abgerufen und die Sanierungen der Landesstraßen auf einem hohen Niveau fortgeführt werden konnten.“

551 Millionen Euro für die Bundesstraßen

Baden-Württemberg hat für die Bundesstraßen insgesamt 551 Millionen Euro umgesetzt, und zwar für laufende Aufgaben der Unterhaltung und des Betriebs sowie für Baumaßnahmen.

Schütte betonte: „Die Investitionen auf hohem Niveau sind dringend notwendig, weil wir damit einen zukünftigen Sanierungsstau von vornherein verhindern“.

Die Nachbesetzung der freigewordenen Stellen mit Bauingenieurinnen und Bauingenieuren gestaltet sich momentan aufgrund des akuten Fachkräftemangels in der Baubranche als schwierig. „Um die Instandhaltungs- und Ausbauziele zu erreichen, haben wir bewusst in der letzten Legislaturperiode 200 Stellen neu geschaffen und 139 weitere verstetigt. Auch in diesem und kommenden Jahr werden wir alles dafür tun, die Personallücken zu schließen, um die begonnenen und in Planung befindlichen Projekte zügig zu realisieren“, so Schütte abschließend.

346 Millionen Euro für das Landesstraßennetz

In das Landesstraßennetz investierte das Land im vergangenen Jahr insgesamt 346 Millionen Euro. In die Erhaltung des Landesstraßennetzes flossen 153 Millionen Euro. Mit diesen Geldern wurden 244 km Fahrbahnen und 77 Bauwerke saniert. Für wichtige Maßnahmen bei Ortsumgehungen und beim Aus- und Neubau im Bereich der Landesstraßen wurden 42 Millionen Euro investiert.

Auf dem Niveau der Vorjahre lagen die Investitionen in die Unterhaltung von Landesstraßen mit 73 Millionen Euro und sonstige Investitionen wie die Eisenbahnkreuzungsmaßnahmen und den Grunderwerb mit fünf Millionen Euro.

Für den Bau von Radwegen an Landesstraßen wurden 10 Millionen Euro investiert. In den Bau von Radwegen an Bundesstraßen flossen ebenfalls 10 Millionen Euro, wie bereits im Vorjahr.

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