Stärkung der Polizei muss auch in der Fläche erfolgen

Dr. Albrecht Schütte (CDU) im Gespräch mit Revierleiter Gerhard Mackert (Neckargemünd)

Regelmäßig besucht der örtliche Landtagsabgeordnete Dr. Albrecht Schütte (CDU) die Polizeireviere in seinem Wahlkreis. So traf er sich auch jüngst zum Austausch mit dem Neckargemünder Revierleiter Gerhard Mackert.

„Seit 2016 haben wir die Einstellungszahlen bei der Polizei erheblich erhöht. Nach der mehrjährigen Ausbildung kommen die zusätzlichen jungen Polizistinnen und Polizisten jetzt bei den Polizeipräsidien an.“, betonte Schütte zu Beginn des Gesprächs. Die Einstellungsoffensive durchzusetzen, sei in einer Grün-Schwarzen Koalition nicht leicht gewesen.

Revierleiter Mackert konnte bestätigen, dass nach einem Rückgang aufgrund nicht ausgeglichener Pensionierungen in den Jahren 2017 bis 2020 im April 2022 zum ersten Mal zusätzliches Personal beim Präsidium Mannheim als auch auf dem Revier Neckargmünd angekommen sei. Schütte erkundigte sich danach, ob damit auch nachts durchgängig zwei Streifen im Gebiet des Reviers Neckargemünd im Einsatz sein können. „Dafür reichen die Zuweisungen vom April (noch) nicht aus. Zudem plant das Präsidiums in Mannheim die Anzahl der tatsächlich verfügbaren Beamtinnen und Beamten in unserem Revier zu Gunsten von Heidelberg und Mannheim zu reduzieren.“, musste Mackert allerdings dem Abgeordneten mitteilen. Dass diese Information bei Schütte nicht auf Gegenliebe stieß, war klar. Mit den Worten „Es ist nicht akzeptabel, dass landesweit mehr Polizei auf die Straße kommt und bei uns das genaue Gegenteil passiert.“, machte der Abgeordnete seinem Ärger Luft. Damit leide die objektive Sicherheit, da sich teilweise sehr lange Wartezeiten gerade im ländlichen Raum ergeben. Gleichzeitig sei auch die gefühlte Sicherheit beeinträchtigt. „Gerade auch in den Gemeinden bei uns muss Polizei sichtbar sein.“, wies Schütte auf diesen zentralen Punkt hin.

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