So viel Präsenzunterricht wie möglich

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Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und Landtagsabgeordneter Dr. Albrecht Schütte im digitalen Dialog mit Schulleiterinnen und Schulleitern

Schulleiterinnen und Schulleiter aus dem Wahlkreis des CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Albrecht Schütte nutzten, kurz vor dem Schulstart, die Möglichkeit zu einem digitalen Dialog mit Kultusministerin und CDU-Spitzenkandidatin Dr. Susanne Eisenmann. Gleich zu Beginn bedankte sich Eisenmann zunächst, stellvertretend für alle Kolleginnen und Kollegen, bei den zugeschalteten Pädagogen: „Die Lehrerinnen und Lehrer in unserem Land, aber auch alle Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern haben während der Corona-Pandemie Großartiges geleistet. Dafür möchte ich Ihnen von ganzem Herzen danken!“

Die Einschränkungen im Rahmen der Corona-Maßnahmen der Landes- und Bundesregierung seien in keiner Weise planbar oder vorhersehbar gewesen, so die Kultusministerin: „Wenn mir mein Kollege Albrecht Schütte im Januar gesagt hätte, dass wir noch dieses Jahr alle Schulen in unserem Land schließen müssen, hätte ich ihn wahrscheinlich gefragt, ob er Witze macht. Nicht einmal drei Monate später wurden ebendiese Schulschließungen Realität – das zeigt, dass es für diese Situation keine Blaupause gibt.“

Klare Zielsetzung für das kommende Schuljahr sei, so viel Präsenzunterricht wie möglich für alle Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen, so die Ministerin zu Beginn der Diskussion: „Das vergangene halbe Jahr hat uns eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig ein regulärer Schulbetrieb – in Präsenzform – sowohl für Kinder als auch Eltern ist.“

Um diesen Präsenzunterricht zu ermöglichen, habe man als Kultusministerium zahlreiche Vorgaben gemacht: Unter anderem möglichst geschlossene Gruppen im Klassenverbund, regelmäßiges und richtiges Lüften oder eine Maskenpflicht auf Begegnungsflächen in allen weiterführenden Schulen. Allerdings ohne Maskenpflicht im Unterricht. Weitere Maßnahmen könnten bei einer Zunahme der Infektionszahlen ergriffen werden.

In der anschließenden Diskussion mit den Schulleiterinnen und Schulleitern wurde unter anderem das Thema der digitalen Endgeräte angesprochen. Durch die Verdoppelung der Bundesmittel des Sofortausstattungsprogramms des Digitalpakts durch das Land habe man den Schulen im Land die Beschaffung von insgesamt 300 000 Laptops und Tablets ermöglicht. „Grundlage für Fernunterricht, der von Lehrerinnen und Lehrern mit relevanten Vorerkrankungen für Schülerinnen und Schüler, die von der Präsenzpflicht befreit sind, angeboten wird, ist eine adäquate Hardwareausstattung. Darauf haben wir insbesondere im Finanzausschuss des Landtags großen Wert gelegt, weshalb die Landesregierung die Bundesmittel durch originäre Landesmittel aufgestockt hat“, so Schütte.

Ein weiteres Thema der Diskussion waren die Lernbrücken in den Sommerferien, die in zahlreichen Schulen im Wahlkreis Sinsheim-Neckargemünd-Eberbach angeboten wurden. Einhellige Meinung der Schulleiter war, dass diese gerade für die Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf ein wichtiger Baustein waren, um den durch die Schulschließungen verpassten Stoff nachzuholen und gezielt an Lernschwierigkeiten zu arbeiten. Dabei haben sich insgesamt 6550 Lehrkräfte landesweit freiwillig gemeldet, keine Selbstverständlichkeit, so Schulleiter und Kultusministerin unisono.

Nachdem zahlreiche Detailfragen zum Präsenzunterricht, zu den verschiedenen Hygienemaßnahmen oder auch der Attest-Pflicht für Risiko-Lehrkräfte geklärt werden konnten, bedankte sich der CDU-Parlamentarier Schütte abschließend bei den Schulleiterinnen und Schulleitern, aber auch bei der Kultusministerin für den konstruktiven Dialog: „Ich wünsche Ihnen allen, insbesondere auch den Lehrkräften sowie den Schülerinnen und Schülern, einen guten und vor allem gesunden Start ins neue Schuljahr. Danke auch für die fruchtbare Diskussion, von der sowohl wir als politische Entscheidungsträger als auch Sie als Verantwortliche in den Schulen profitieren können.“

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