Regierungsfraktionen fördern Projekte zur Kriminalitätsprävention

Sicheres Heidelberg e.V. erhält finanzielle Unterstützung zur Verhinderung von Wohnungseinbrüchen

Stuttgart. Landespolizeipräsident Klotter übergab am 25. Oktober 2017 im Innenministerium Zuwendungsbescheide für innovative Projekte zur Verbesserung der Sicherheit an Vereine und Kommunen im Land. Im Rahmen des Projekts „Prävention von Wohnungseinbrüchen durch eine wachsame Nachbarschaft“ stellen die Regierungsfraktionen 200.000 Euro für Maßnahmen der Kommunalen Kriminalprävention gegen Wohnungseinbrüche zur Verfügung.

Oft sind es einfache Verhaltensmuster, wie das Abschließen von Türen und die bewusste Wachsamkeit für Unregelmäßigkeiten in der eigenen Nachbarschaft, mit der jeder Einzelne an einem sicheren Miteinander mitwirken kann.

„Mit einer Kultur des Hinschauens könnten Einbrüche verhindert oder besser aufgeklärt werden. Aufmerksame Nachbarn erhöhen die Sicherheitslage einer Straße oder eines Wohngebiets deutlich, da Einbrecher die Orte bewusst danach auswählen, ob sie dort ungestört sind“, so der Polizeipräsident.

Im Jahr 2016 konnten insgesamt rund 566 Einbrüche durch aufmerksame Nachbarn oder Zeugen im Zusammenspiel mit Sicherheitstechnik verhindert werden. Auch die Aufklärungsquote steige jährlich an. Die Konzepte, die für diese Verhaltensmuster werben, umfassen beispielsweise Medienkampagnen, gemeinsame Seminare mit Polizistinnen und Polizisten sowie Checklisten, auf was besonders geachtet werden sollte und welche Informationen für die Ermittlungen wichtig sind.

Dr. Albrecht Schütte MdL, Betreuungsabgeordneter von Heidelberg, freute sich über den Förderbescheid an den Verein Sicheres Heidelberg e.V. „Die Mitglieder des Vereins leisten großartige Arbeit bei der Prävention von Straftaten und tragen so zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger Heidelbergs bei. Einbrüche können am besten mit gesellschaftlicher Zusammenarbeit direkt vor Ort verhindert werden. Die CDU-Landtagsfraktion setzt sich aktiv dafür ein, dass sich die Bürgerinnen und Bürger in unseren Städten und Gemeinden sicher fühlen und Straftaten verhindert werden“, so der Landtagsabgeordnete.

Weitere Informationen zum Verein Sicheres Heidelberg e.V. gibt es unter www.sicherheid.de.

Foto 1: Innenministerium BW / Foto: Manuela Heyd.
Foto 2: Reiner Greulich (links im Bild / Geschäftsführer Sicheres Heidelberg e.V.) und Landespolizeipräsident Gerhard Klotter.

Diese Artikel könnten Ihnen auch gefallen

AK Wissenschaft und Forschung

Zukunftsstandort für Luft- und Raumfahrt

Bei der Klausurtagung der CDU-Landtagsfraktion in Freudenstadt besuchten die Arbeitskreise Wissenschaft, Wirtschaft und Europa den Innovationscampus in Empfingen. Damit Fliegen in Zukunft möglichst emissionsarm möglich

Weiterlesen »

Sie Wollen Mehr erfahren?

Folgen Sie mir auf meinen sozialen Kanälen