Regieren heißt im Wind standhaft zu bleiben

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Videokonferenz mit Armin Laschet, Kandidat für den CDU-Bundesvorsitz, auf Initiative von Dr. Albrecht Schütte MdL.

Nachdem bereits Norbert Röttgen auf Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Albrecht Schütte zu einer Videokonferenz mit Mitgliedern der CDU Rhein-Neckar gekommen war, stand zu Beginn des neuen Jahres 2021 auch Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und Kandidat für den CDU-Bundesvorsitz den CDU-Mitgliedern Rede und Antwort. Fast 50 Mitglieder konnte Schütte – selbst Delegierter für den Bundesparteitag – zur rund einstündigen Diskussion mit Laschet begrüßen. Ein Zeichen, dass die Wahl des Vorsitzenden der CDU Deutschlands auf dem corona-bedingt digitalen Bundesparteitag am 15. und 16. Januar eine Richtungsentscheidung sei, so Schütte zu Beginn: „In diesem Jahr endet die dann 16-jährige Amtszeit von Angela Merkel als Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Die Frage, wie wir unsere Partei und unser Land für die nächsten zehn bis zwanzig Jahre aufstellen, ist von eminenter Bedeutung.“ Umso mehr freue es ihn, dass Ministerpräsident Armin Laschet – trotz eines vollen Terminkalenders – zu einer digitalen Diskussionsveranstaltung zugesagt habe. 

In seinem kurzen Impulsvortrag ging Laschet dann auch gleich auf das allgegenwärtige und bestimmende Thema der aktuellen Zeit ein – die Bekämpfung des Corona-Virus: „Diese historische Krise stellt uns im Land vor große Herausforderungen und Sorgen – vor allem um die Gesundheit, aber mittlerweile oft auch um die wirtschaftliche Existenz.“ In der Krise habe sich gezeigt, dass es die CDU ist, die den Zusammenhalt im Land sichere und so die verbindende politische Kraft in bewegten Zeiten ist, so der CDU-Landesvorsitzende und Ministerpräsident Laschet. Gemeinsam, Länder und Bund im Schulterschluss, hätten Führungsstärke bewiesen, entschlossen gehandelt und so auch dafür gesorgt, dass die Menschen im Land mit überwältigender Mehrheit hinter den Maßnahmen stünden.

Um auch in Zukunft die verbindende politische Kraft in Deutschland zu bleiben, so Laschet, müsse die CDU in Zukunft zur modernsten Volkspartei in Europa werden. Ob bei der Frage der Repräsentation von Frauen in der Partei, der Attraktivität für Jüngere oder der Beteiligung von Mitgliedern innerhalb der Partei – die CDU müsse moderner werden, um auch in Zukunft bestehen zu können: „Gemeinsam mit Jens Spahn trete ich deshalb im Team als Kandidat für den Vorsitz unserer Partei an.“

Auf die Frage von Teilnehmern, wie Laschet einen wirtschaftlichen Aufbruch nach der Corona-Pandemie ermöglichen wolle, verwies der Ministerpräsident auf die zahlreichen Herausforderungen für die deutsche Volkswirtschaft, die man dafür bewältigen müsse: Ob die Digitalisierung, die notwendige Verbindung von Ökologie, Ökonomie und sozialer Gerechtigkeit oder eine dringend notwendige Entbürokratisierung – für all das benötige es Entschlossenheit und Tatkraft. Als Ministerpräsident des größten Flächenlandes Deutschlands habe er gezeigt, dass er einen klaren Kompass und die dafür notwendige Führungsstärke hat: „Regieren heißt im Wind standhaft zu bleiben – dafür stehe ich und bewerbe mich deshalb um den Vorsitz unserer Volkspartei.“

Nach zahlreichen weiteren Fragen an Laschet bedankte sich der CDU-Landtagsabgeordnete Schütte beim Ministerpräsidenten für die Teilnahme und rege Diskussion: „Im Vorfeld dieser Veranstaltung habe ich alle drei Kandidaten für eine digitale Vorstellung angefragt – vielen Dank, dass Sie zugesagt haben und mit uns über die Zukunft unserer CDU und unseres Landes diskutiert haben.“ Armin Laschet wünschte Schütte schließlich noch viel Erfolg bei der Landtagswahl und bemerkte mit einem Augenzwinkern: „Diese Runde und diese Diskussion war mit Sicherheit angenehmer als die ein oder andere Ministerpräsidentenkonferenz.“

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