Öffnung von Schulen hat Priorität gegenüber anderen weitreichenden Öffnungen

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Die Kultusministerinnen und Kultusminister haben heute erneut bekräftigt, dass die Öffnung von Schulen höchste Priorität hat. Ausgesetzte Präsenzpflicht und Fernunterricht über einen längeren Zeitraum bleiben nicht ohne negative Folgen für die Bildungsbiographien und die soziale Teilhabe der Kinder und Jugendlichen. Die Kultusministerkonferenz (KMK) betont in ihrem heutigen Beschluss die Bedeutung einer raschen Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an den Schulen. 

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann begrüßt den Beschluss der KMK: „Wir sind uns innerhalb der KMK einig, dass den Schulen bei der Diskussion um die Verlängerung des Lockdowns eine hohe Priorität und Sonderstellung eingeräumt werden muss. Insbesondere die Grundschulen sowie die Abschlussklassen müssen gesondert in den Blick genommen werden. Gerade mit kleineren Kindern in der Grundschule ist digitaler Unterricht nur sehr schwer bis gar nicht möglich. Zudem gibt es viele Kinder, die beim Lernen leider keine Unterstützung ihrer Eltern erhalten. Der Präsenzunterricht ist und bleibt die beste Option für den Lernerfolg.“ Auch für die Schülerinnen und Schülern der weiterführenden Schulen solle der Präsenzunterricht wieder schrittweise ermöglicht werden.

Entsprechend des KMK-Beschlusses hat das Kultusministerium verschiedene Szenarien für den Wiedereinstieg in den Unterricht nach dem 10. Januar 2021 vorbereitet. Damit soll ein flexibles Handeln – je nach regionaler Infektionslage und nach Alter der Kinder und Schulart – ermöglicht werden. Konkretere Informationen dazu, wie der Unterricht nach dem 10. Januar 2021 fortgesetzt werden kann, werden nach der Konferenz der Ministerpräsidenten der Länder mit der Bundeskanzlerin am 5. Januar 2021 folgen.

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