Minister Peter Hauk MdL: „Wir brauchen eine Kohlenstoffwende, anders halten wir den Klimawandel nicht auf“

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Zum internationalen Tag des Waldes forderte Hauk die Industriegesellschaften auf, raus aus den fossilen Kohlenstoffen Öl und Gas und rein in die regenerativen Kohlenstoffe.

„Der Klimawandel ist die Herausforderung unserer Zeit. Wenn wir ihn aufhalten wollen, brauchen wir eine Kohlenstoffwende. Dazu müssen Industriegesellschaften raus aus den fossilen Kohlenstoffen Öl und Gas und rein in die regenerativen Kohlenstoffe“, forderte der baden-württembergische Forstminister Peter Hauk MdL, am Sonntag (21. März) anlässlich des Internationalen Tags des Waldes in Stuttgart.

Für die Wälder bedeute dies, dass nicht nur die Bewirtschaftung naturnaher Wälder sichergestellt werden müsse, sondern auch, dass die Bäume nicht verrotten, sondern genutzt werden, um den eingelagerten Kohlenstoff weiter zu verwenden; entweder unmittelbar im Holzbau oder durch Transformation der Cellulose zu alternativen Produkten. 

„Die Holzbauoffensive des Landes muss daher im Interesse des Klimaschutzes auch in einer zukünftigen Landesregierung forciert fortgeführt werden“, forderte Hauk. Mit dem Technikum Laubholz habe die Landesregierung einen Leuchtturm begründet, der jetzt mit Leben erfüllt werden müsse. Das Technikum wolle beispielsweise Kohlefasern aus Cellulose industriereif entwickeln und produzieren. Genauso müsste die angewandte Forschung zur Transformation von Pflanzenfasern intensiviert werden. „Wir haben genug nachwachsende Kohlenstoffe, wir brauchen jetzt auch die Technologien, sie genauso wie Gas und Öl in alternative Produkte zu transformieren“, betonte der Minister.

„Die Wälder sind Teil der Lösung im Klimawandel. Deshalb muss alles getan werden, sie auch in den nächsten Jahrhunderten zu erhalten“, erklärte Minister Hauk.

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