Kleine Grundschulen stehen nicht zur Diskussion

Kultusministerin Dr. Eisenmann lehnt Gedankenspiel des Rechnungshofes ab

Zuzenhausen. Anlässlich eines Besuches im Wahlkreis des Sinsheimer Abgeordneten Dr. Albrecht Schütte (CDU) traf sich Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann unter anderem mit Grundschulrektorinnen und Grundschulrektoren zu einem Gedankenaustausch. Am Rande dieses Gesprächs machte sie deutlich, dass für sie kleine Grundschulen nicht zur Diskussion stehen. „Der Landesrechnungshof hat die Organisation des Kultusministeriums unter die Lupe genommen und ist etwa der Frage nachgegangen, wie viele Lehrkräfte an Schulämter oder das Ministerium abgeordnet sind.“ Hier könnte an einigen Stellen die Effizienz verbessert werden, um mehr Ressourcen für den Unterricht nutzen zu können, so Eisenmann.

Der Rechnungshof habe sich dann auch die Organisation der ca. 2 500 Grundschulen im Land angeschaut. „Rein finanziell wurde ein Sparpotential durch Zusammenlegung von Grundschulen errechnet.“ Diese Gedanken mache sie sich keinesfalls zu eigen, betonte Eisenmann. „Kurze Beine – kurze Wege“ sei ein zentrales pädagogisches Konzept, das nicht aufgrund rein monetärer Erwägungen beschädigt werden dürfe.

Dieser Aussage stimmte Landtagsabgeordneter Schütte uneingeschränkt zu: „Gerade als Mitglied im Finanzausschuss weiß ich, dass es nicht einfach um Kosten gehen kann. Die pädagogischen Vorteile und die Stärkung der Ortschaften sind um ein vielfaches wertvoller als die eher geringen finanziellen Einsparungen.“

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