Albrecht Schütte vor Ort: Planungen für Radwege kommen voran
Dienstag, den 25. August 2020 um 13:00 Uhr

Gespräch im Epfenbacher Rathaus zur Verbindung nach Spechbach und Eschelbronn

Um sich über die Fortschritte der Radwegverbindung zwischen Epfenbach und den Nachbarkommunen auszutauschen, trafen sich Bürgermeister Joachim Bösenecker, Helmut Aufdermauer und Günter Ruopp von der „Initiative Radwege“ mit dem Landtagsabgeordneten Dr. Albrecht Schütte auf dem Epfenbacher Rathaus. Auch Bürgermeister Guntram Zimmermann aus Spechbach ließ es sich nicht nehmen, in den letzten Tagen seiner Amtszeit bei diesem Termin dabei zu sein.

Ziel ist, das Radwegenetz zwischen Epfenbach und Spechbach sowie Epfenbach und Eschelbronn auszubauen und damit sicherer zu machen. Herrn Aufdermauer, der verschiedene Vorschläge ausgearbeitet hatte, liegt besonders die Verbindung Epfenbach-Spechbach am Herzen. Eine gute Nachricht ergibt sich aus den Vorschlägen, die sich im Entwurf zum Mobilitätskonzept Radverkehr des Rhein-Neckar-Kreises finden. Die Verbindung Epfenbach-Spechbach soll als Teil der Achse Langenzell-Lobenfeld-Spechbach-Epfenbach-Helmstadt in das Zielnetz des Kreises aufgenommen werden. „Damit“, so der Abgeordnete Schütte, „ist dann ein ganz wesentlicher Schritt getan, damit das Land als Baulastträger dieser Radverbindung im Zuge einer Landesstraße die Finanzierung ermöglichen kann.“ Allerdings sei die Planungskapazität des Landes eingeschränkt, so dass hier die beteiligten Kommunen unter vollständiger Kostenübernahme durch das Land tätig werden könnten, wie es etwa zwischen Unter- und Obergimpern vertraglich fixiert sei.

Als nächsten Schritt, so Bürgermeister Bösenecker und Bürgermeister Zimmermann, werde aktuell ein Grobkonzept erstellt, um unter Berücksichtigung einer möglichen abschnittsweisen Realisierung die Kosten einschätzen zu können.

Diskutiert wurden auch die verschiedenen möglichen Streckenführungen einer Radverbindung zwischen Epfenbach und Eschelbronn. Auch hier ergibt sich mit der Fortschreibung des Mobilitätskonzepts ein Fortschritt, weil die Zielstrecke so angepasst werden kann, dass eine Finanzierung eher möglich ist.

Alle Teilnehmer des Gespräches waren sich einig, dass man die Erstellung des „Mobilitätskonzept Radverkehr Rhein-Neckar-Kreis“ weiterhin begleiten wolle und die Grobplanungen soweit entwickeln werde, dass man konkrete Gespräche mit den Planungsbehörden des Landes führen könne.