Dr. Albrecht Schütte (CDU) im Gespräch mit Ortsvorsteher Karl Heinz Hess

Sich vor Ort zu informieren, ist dem Sinsheimer Abgeordneten Dr. Albrecht Schütte (CDU) sehr wichtig. So informierte sich Schütte im Rahmen seiner Wahlkreiswoche beim Hoffenheimer Ortsvorsteher Karl Heinz Hess.

„Die Kinderbetreuung ist bei uns aktuell ganz besonders ein Thema. In das Neubaugebiet mit 42 neuen Häusern sind natürlich auch Kinder zugezogen. Daher müssen wir Kinder aus Hoffenheim in anderen städtischen Kindergärten unterbringen.“, so der Ortsvorsteher. Um das so gering wie möglich zu halten, plane man Räumlichkeiten für eine weitere Kita-Gruppe im Ort zu organisieren.

Mit Stolz präsentierte Ortsvorsteher Hess dem Landtagsabgeordneten die Pläne für die Renaturierung der Elsenz. Neben der Aufwertung für den Ort und der Verbesserung der natürlichen Lebensgrundlagen wird mit diesem Projekt auch der Hochwasserschutz weiter verbessert.

Weiter steigern möchte Hess auch die Attraktivität des Ortskerns. Mit dem abgeschlossenen Sanierungsgebiet konnten bereits große Fortschritte erreicht werden. Der Ortsvorsteher fragte Schütte, der im Finanzausschuss Mitglied ist, welche weiteren Fördermöglichkeiten es gebe. Albrecht Schütte verwies auf die Fördermöglichkeiten nach ELR und andere Landesprogramme. Für Hoffenheim ganz entscheidend sei, so Hess, die Gestaltung einer kreuzungsfreien Eisenbahnquerung. Hier konnte Schütte auf einen Austausch mit der Großen Kreisstadt verweisen. Bund und Land haben bereits vor wenigen Jahren die Förderung für den Abbau beschrankter Bahnübergänge so verbessert, dass die Kosten für die kommunale Seite massiv reduziert wurden und so für Sinsheim tragbar geworden sind. Inzwischen wurde eine Planungsvereinbarung zwischen der Bahn und Sinsheim vorbereitet und liegt der Bahn zur Unterschrift vor. Nach Erstellung der Planung folgt dann eine Kreuzungsvereinbarung und der Baubeginn. All das wird Jahre dauern, aber dann für Hoffenheim eine riesige Verbesserung ermöglichen.

Hess gab zudem einen Ausblick auf die 1250-Jahrfeier im kommenden Jahr. „Ganz besonders freue ich mich, dass das Jubiläumsjahr von den örtlichen Vereinen ehrenamtlich organisiert wird“, so der Ortsvorsteher, denn entscheidend für den Zusammenhalt eines Ortes ist das Ehrenamt. „An diesem Beispiel sieht man klar, was Ehrenamt im ländlichen Raum leistet“, ergänzte der Abgeordnete, der selbst im eigenen Ort eine Jubiläumsfeier mitorganisierte.

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