„Größte Infrastrukturaufgabe unserer Zeit“

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Landtagsabgeordnete Dr. Albrecht Schütte MdL und Thomas Strobl, Stv. Ministerpräsident und Digitalisierungsminister, zu einem virtuellen Firmenbesuch bei der Firma Gebhardt Fördertechnik.

Gebhardt Fördertechnik zählt mit mehr als 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den größten Arbeitgebern in Sinsheim. Im vergangenen Jahr konnte die Firma, knapp ein Jahr nach dem ersten Spatenstich, das neue Werk inklusive Bürogebäude unweit vom Hauptstandort in Betrieb nehmen. Schütte zeigte sich zum Auftakt des Gespräches dankbar, solche Unternehmen in seinem Wahlkreis zu haben: „Mit Ihrer Standortverbundenheit und den innovativen High-Tech Ansätzen sind Sie nicht nur ein außerordentlich wichtiger Arbeitgeber für unsere Region, sondern festigen auch den Industriestandort mit Arbeitsplätzen der Zukunft nachhaltig.“

Marco Gebhardt, Geschäftsführer in dritter Generation beim Familienunternehmen, welches 1952 gegründet wurde, freute sich über das Interesse des baden-württembergischen Digitalisierungsministers Thomas Strobl. Habe man bei der Gründung Förderbänder zum Transport von Schüttgut in der Bau- und Landwirtschaft hergestellt, biete man heute sämtliche Stellen der Wertschöpfungskette für das Management von Logistikzentren an, stellte Gebhardt sein Unternehmen mit Präsentation und Videos vor. Neben den Förderbändern oder kleinen Transportfahrzeugen gehöre dazu auch die Intelligenz der einzelnen Bausteine wie etwa Sensoren aber auch eine Softwareplattform zum Management des Lagers und zur Steuerung der Anlage. Mit der neuen Technik könnten Transportketten beschleunigt und deren Fehleranfälligkeit deutlich reduziert werden. „Damit wir als Unternehmen aus der Intralogistikbranche unsere digitalen Prozesse und Lösungen überall anbieten können, sind wir natürlich auf eine flächendeckende Versorgung mit Breitband angewiesen. Dies gilt selbstredend für unseren Betrieb selbst, aber auch für die Mitarbeiter im Home-Office“, ergänzte Gebhardt. Damit rannte er bei Minister Strobl und dem Abgeordneten Schütte offene Türen ein. „Die Versorgung der Menschen und unserer Wirtschaft mit schnellem Internet ist die größte Infrastrukturaufgabe unserer Zeit. Mein Ziel ist klar: Ich möchte bis 2025 ein flächendeckend gigabitfähiges Netz in Baden-Württemberg schaffen“, betonte Digitalisierungsminister Strobl. Der Ausbau erfolge seit Beginn seiner Amtszeit mit großer Dynamik und habe Baden-Württemberg vorangebracht. „Inzwischen verfügen 93,2 Prozent der Haushalte über einen Anschluss mit einer Geschwindigkeit von mindestens 50 Mbit/s. Auch im Gigabit-Bereich sind wir sehr gut vorangekommen“, führte Minister Strobl aus. Damit liege das Land in der Spitzengruppe der Flächenländer. Albrecht Schütte, der die Region seit 2016 im Landtag und auch im wichtigen Finanzausschuss vertritt, dankte er für dessen Engagement. Mit über einer Milliarde Euro, die der Landtag an Zuschüssen für den Breitbandausbau seit 2016 bereitgestellt hat, sei es möglich gewesen, die Breitbandmittel gegenüber der Vorperiode mehr als zu verzehnfachen. Schütte konnte auf die Fortschritte in seinem Wahlkreis verweisen: Gerade werde Glasfaser in die Neulandstraße in Sinsheim gelegt. Weitere Gewerbegebiete und die Kreisschulen seien bereits Online. Zudem würden bis Ende des Jahres elf Gemeinden von einem privaten Anbieter komplett angeschlossen. „Doch wir dürfen uns auf diesen Erfolgen jetzt keinesfalls ausruhen. Als Land müssen wir weiter Geld in die Hand nehmen und kräftig investieren“, forderte der Landtagsabgeordnete Schütte. Die Corona-Pandemie und die starke Zunahme von Home-Office-Tätigkeiten habe allen die Bedeutung einer guten Versorgung mit schnellem Internet noch einmal deutlich vor Augen geführt.

Damit auch in den nächsten fünf Jahren weiter Fortschritte beim Breitbandausbau gemacht werden können, müsse das Land die Kommunen, wie in der vergangenen Legislaturperiode, auch ab 2021 nochmals mit einer Milliarde Euro an Zuschüssen für den Glasfaseranbau unterstützen, ergänzte Schütte abschließend: „Schnelles Internet ist ein Produkt der Daseinsvorsorge wie Strom und Wasser – und einer der größten Standortfaktoren der Zukunft, ob für Unternehmen oder Private.“ 

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