Fundierte Entscheidungen durch regelmäßige Besuche vor Ort

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Landtagsabgeordneter Dr. Albrecht Schütte zu Besuch im Schulzentrum Neckargemünd

Neckargemünd. Der direkte Austausch zwischen Landespolitik einerseits, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Schülerinnen und Schülern andererseits: trotz oder gerade wegen der Corona-Pandemie ein immens wichtiger Teil der Arbeit eines Landtagsabgeordneten. Aus diesem Grund besuchte der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Albrecht Schütte jüngst das Schulzentrum in Neckargemünd. Zunächst stand dabei der Dialog mit der Schulleiterin der Realschule, Marion Marker-Schrotz, sowie ihrem Stellvertreter Ulrich Falter auf der Tagesordnung. Neben der Herausforderungen rund um das Corona-Virus beschäftige sie momentan vor allem die Digitalisierung der Schule, so Marker-Schrotz. Hier waren sich Schütte und das Schulleitungsteam einig, dass es dringend Fachkräfte benötige, die die im Rahmen des Digitalpaktes von Bund und Land finanzierten und nun angeschafften digitalen Endgeräte einrichten, sowie die benötigte Infrastruktur warten können. „Klar ist, dass Lehrkräfte, die wir dringend im Unterricht benötigen, diese Aufgaben mittel- und langfristig nicht übernehmen können. Hier muss das Land, in Zusammenarbeit mit den Kommunen, eine sinnvolle Lösung finden“, so der CDU-Parlamentarier Schütte.

Nach dem konstruktiven Gespräch mit der Schulleitung der Realschule besuchte Schütte anschließend, unter Einhaltung des Corona-Mindestabstandes, den Gemeinschaftskunde-Unterricht der Klasse 10 des Max-Born-Gymnasiums, geleitet von Herrn Steininger. Neben einer kurzen Einführung in die Arbeit eines Landtagsabgeordneten, das Wahlsystem in Baden-Württemberg sowie Tätigkeitsschwerpunkte der Landespolitik stand vor allem die Diskussion mit den Schülerinnen und Schülern im Mittelpunkt der Schulstunde. Themen der Diskussion waren beispielsweise die verbesserte Ausstattung der Polizei, der laufende Breitbandausbau oder die zusätzlich geschaffenem Lehrestellen. Der Klimawandel, bzw. der Klimaschutz sei für ihn mit das wichtigste Thema der nächsten Jahre und Jahrzehnte, so der Landtagsabgeordnete: „Als Physiker vertraue ich auf Fakten und Zahlen. Und diese sprechen hier eine eindeutige Sprache: Der menschengemachte Klimawandel ist erstens real und muss zweitens dringend durch effektive Maßnahmen verlangsamt, bzw. gestoppt werden.“ Dies müsse allerdings effektiv passieren, zum Beispiel durch einen Zertifikate-Handel, so dass dort CO2 eingespart werde, wo die Einsparung am leichtesten vorgenommen werden könne. Dass dieses Instrument funktioniere, zeige sich am Energiesektor, wo durch den europäischen Emissionzertifikate-Handel die Einsparungsziele erreicht werden konnten.

Auf die Frage eines Schülers, ob er sich eher als konservative oder liberale Stimme in seiner Partei sehe, antwortete der CDU-Parlamentarier differenziert: „Es gibt Themen, da hat mich meine lange berufliche Tätigkeit im Ausland wahrscheinlich geprägt, bei denen ich vergleichsweise liberal bin – beispielsweise in der Frage der Cannabis-Legalisierung für Erwachsene. Auf der anderen Seite bin ich, was Fragen der Inneren Sicherheit angeht, eher konservativ eingestellt. Ich halte deshalb diese klare Einteilung in ‚konservativ‘ und ‚liberal‘ mittlerweile für überholt.“  

Nachdem Schütte zahlreiche weitere Fragen zu landes- und allgemeinpolitischen Themen mit den Schülerinnen und Schülern diskutiert hatte, stand abschließend ein Gespräch mit dem Schulleiter des Max-Born-Gymnasiums, Joachim Philipp, und dem stellvertretenden Schulleiter Aziz Iqbal an. Neben der allgegenwärtigen Herausforderung des Umgangs mit dem Corona-Virus unterstützen auch die Schulleiter des Gymnasiums im Gespräch mit dem Abgeordneten mit Nachdruck seinen Einsatz für eine adäquate IT-Betreuung der Schulen – sei es durch den Kreis oder die Kommunen. Zum Schluss des Besuch bedankte sich der Landtagsabgeordnete für die konstruktiven Gespräche sowie die spannende Unterrichtsstunde am Max-Born-Gymnasium: „Corona stellt insbesondere die Schulen im Land vor enorme Herausforderungen. Umso wichtiger ist es mir, den Gesprächsfaden nicht abreißen zu lassen und mich regelmäßig an den Schulen vor Ort zu informieren – nur so kann ich im Landtag fundierte Entscheidungen treffen.“

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