„Der CDU-Vorsitz ist für mich kein Mittel zum Zweck“

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Videokonferenz mit Dr. Norbert Röttgen MdB, Kandidat für den CDU-Bundesvorsitz, auf Initiative von Dr. Albrecht Schütte MdL.

Wenige Wochen vor dem 33. Parteitag der CDU Deutschlands konnte Dr. Albrecht Schütte, der Landtagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Sinsheim-Neckargemünd-Eberbach, jüngst Dr. Norbert Röttgen MdB, Kandidat für den CDU-Bundesvorsitz und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag zu einer Videokonferenz begrüßen. Mehr als 30 Mitglieder folgten der Einladung des Bammentaler CDU-Parlamentariers Schütte, wie einige der Teilnehmer selbst Delegierter für den Bundesparteitag, der am 15. und 16. Januar vollständig digital stattfinden wird. „Im Vorfeld dieser Veranstaltung habe ich alle drei Kandidaten für eine digitale Vorstellung angefragt“, so Schütte zu Beginn der Videokonferenz in Richtung des Kandidaten Norbert Röttgen: „Es freut mich sehr, dass Sie zugesagt haben und ich Sie heute zu einer digitalen Diskussions- und Vorstellungsrunde begrüßen kann.“

Zunächst stellte der 55-jährige Jurist und Bundestagsabgeordnete Röttgen den anwesenden CDU-Mitgliedern und Delegierten, darunter auch Moritz Oppelt, Kandidat für den Bundestagswahlkreis Rhein-Neckar, sich und seine Agenda für die Arbeit als Bundesvorsitzender der CDU Deutschlands vor. Zentral sei für ihn, dass die CDU auch in Zukunft Volkspartei bleibe, dafür müsse sie sich aber verändern: „Wir müssen weiblicher, jünger, digitaler werden. Die CDU kann wie keine andere Partei Tradition und Moderne miteinander verbinden.“ Das Amt des Parteivorsitzenden der CDU sei deshalb ein Wert und eine Aufgabe für sich, so Röttgen: „Ich strebe nicht nach Größerem, der Vorsitz der CDU ist für mich kein Mittel zum Zweck.“

Nach der kurzen Vorstellung durch den Kandidaten bot sich den Teilnehmern der Videokonferenz anschließend die Möglichkeit, Fragen an Norbert Röttgen zu stellen. Ein Schwerpunkt der Diskussion war dabei die Außenpolitik – Röttgen ist seit 2014 Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages – insbesondere die Frage nach der Antwort Deutschlands auf die Herausforderungen im Umgang mit China und Russland. Röttgen betonte dabei, wie wichtig eine gemeinsame europäische Antwort auf ebendiese Herausforderungen sei, im Zweifel müsse man vom Einstimmigkeits-Prinzip abweichen: „Die Europäische Union muss endlich ein außenpolitischer Akteur werden. Dazu muss eine Gruppe von Willigen vorangehen und europäische Ergebnisse in der Außenpolitik liefern – die 27 werden es nicht sein.“

Neben der Außenpolitik hatten die CDU-Mitglieder zahlreiche Fragen zur wirtschaftlichen Entwicklung nach der Corona-Pandemie. Grundvoraussetzung für einen wirtschaftlichen Aufbruch sei, dass man die Pandemie in den Griff bekomme, so Röttgen. Er sei überzeugt, dass dies nur durch eine möglichst schnelle und effiziente Impfkampagne gelingen könne. Nach der Bewältigung der unmittelbaren gesundheitlichen Auswirkungen des Corona-Virus müsse der Fokus auf der Bewältigung der finanziellen und wirtschaftlichen Auswirkungen liegen: „Wir brauchen eine Aufbruchsdynamik für die Zeit nach Corona. Technologie und Innovationen sind unsere einzige Ressource, die wir in Deutschland und in Baden-Württemberg haben.“

Zum Abschluss der digitalen Diskussionsrunde wünschte Röttgen dem CDU-Landtagsabgeordneten Schütte und den anwesenden Mitgliedern viel Erfolg für die Landtagswahl am 14. März 2021: „Gerade für den wirtschaftlichen Aufbruch nach Corona braucht es wieder eine CDU-geführte Landesregierung in Baden-Württemberg mit einem personellen Aufbruch in der Staatskanzlei.“ Schütte bedankte sich schließlich bei Röttgen für die Glückwünsche und die Zusage zur Videokonferenz:  „Die Pandemie ermöglicht uns Veranstaltungen wie diese hier, die in Präsenzform angesichts der vollen Terminkalender bis zum Parteitag so nicht durchführbar gewesen wären – solche Formate sollten wir definitiv auch nach dem Ende der Corona-Pandemie beibehalten.“

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