Corona heißt Abstand, aber nicht Distanz

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CDU-Landtagsabgeordneter Dr. Albrecht Schütte und Spitzenkandidatin Dr. Susanne Eisenmann auf digitalem Unternehmensbesuch bei „Zawatzky Mobilcenter“ in Meckesheim.

„Corona heißt Abstand, aber nicht Distanz“, so die Kultusministerin und CDU-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl zu Beginn eines digitalen, bzw. hybriden Unternehmensbesuch bei „Zawatzky Mobilcenter“. Begrüßt wurde Eisenmann, die aus Stuttgart zugeschaltet war, dabei von Dr. Albrecht Schütte, dem Landtagsabgeordneten aus dem Wahlkreis Sinsheim-Neckargemünd-Eberbach sowie Geschäftsführer und Inhaber Andreas Zawatzky, die mit viel Abstand in Meckesheim anwesend waren. 

Andreas Zawatzky führt mittlerweile zusammen mit seinem Vater Rudolf Zawatzky, der 1962 die damalige ‚Fahrschule Zawatzky‘ gründete, das Unternehmen mit Hauptsitz in Meckesheim und einer Niederlassung in Köln. Inzwischen gehöre die Mobilcenter Zawatzky GmbH zu den führenden Umrüstern behindertengerechter Fahrzeuge in ganz Europa, so Andreas Zawatzky zu Beginn des Gesprächs: „Wir bauen ca. 500 Fahrzeige pro Jahr behindertengerecht um und bieten dabei einen Vollservice an. Von der Planung, über Fragen bei der Finanzierung bis zum Umbau, Kundenorientierung ist das A und O in unserer Branche.“ Dies gehe sogar so weit, dass Kunden für die Zeit des Umbaus in eigenen barrierefreien Appartements am Unternehmenssitz in Meckesheim wohnen können, berichteten Vater und Sohn Zawatzky. CDU-Spitzenkandidatin Eisenmann zeigte sich sichtlich beeindruckt von der Service-Orientierung des Familienunternehmens: „Es ist fulminant, wie sie Leistungen aus einem Guss anbieten: Vom Umbau über das Wohnen bis hin zur Wartung. Diese Orientierung an den Kundenwünschen macht unseren starken Mittelstand aus.“

Damit das Unternehmen auch in Zukunft so erfolgreich wirtschaften könne, sei eine gute Breitbandversorgung unerlässlich, betonte der Juniorchef: „Sowohl das in Corona-Zeiten viel beschworene Home-Office oder auch Online-Beratung scheitert hier bei uns in Meckesheim oftmals am Flaschenhals des Breitbandausbaus – hier brauchen wir dringend Fortschritte.“ Dass im Rhein-Neckar-Kreis in diesem Bereich viele Fortschritte gemacht werden konnte, dürfe nicht über Probleme in verschiedenen Gemeinden im Wahlkreis hinwegtäuschen, so der Landtagsabgeordnete Schütte: „Der Zweckverband High-Speed-Netz Rhein-Neckar, in dem sich die Kommunen des Landkreises zusammengeschlossen haben, hat mittlerweile alle Gemeinden an das sogenannte „Backbone“-Netz angeschlossen.“ Der Innenausbau, d.h. die Verlegung der Glasfaserkabel in den Industrie- und Gewerbegebieten, könne jedoch sowohl vom Zweckverband als auch von privaten Anbietern erfolgen: „Dass es bei einem dieser privaten Anbieter zu Problemen und Verzögerungen kommt, ist in höchstem Maße ärgerlich. Auch weil mich viele solcher Beschwerden erreichen, stehe ich in regem Kontakt sowohl zum Zweckverband als auch zu den privaten Anbietern, um bürokratiefrei Lösungen zu finden.“ Grundvoraussetzung für den Breitbandausbau vor Ort, betonte Eisenmann, sei allerdings eine auskömmliche Finanzierung durch Bund und Land: „In den letzten fünf Jahren hat das Land Baden-Württemberg den Breitbandausbau mit 1,1 Milliarden Euro gefördert – als Land haben wir die Fördermittel gegenüber der Vorgängerregierung fast verzehnfacht!“ 

Ein weiteres Thema des digitalen Unternehmensbesuch war die berufliche Ausbildung – hier geht ‚Zawatzky Mobilcenter‘ mit gutem Beispiel voran. „Erst kürzlich haben wir erstmals einen Autoelektriker im Fachbereich ‚Elektromobilität‘ ausgebildet.“, so Zawatzky. Die in ihrer Funktion als Kultusministerin auch für die berufliche Bildung zuständige CDU-Spitzenkandidatin Dr. Eisenmann nutzte dieses Beispiel stellvertretend für ein Lob an die vielen Ausbildungsbetriebe in Baden-Württemberg: „Aus- und Weiterbildung sind die Garanten für die Fachkräfte der Zukunft und somit auch für unseren Wohlstand. Die Stärke Baden-Württembergs fußt auf dem Erfolgsmodell der beruflichen Bildung, die jedes Jahr viele hochqualifizierte Fachkräfte hervorbringt. Denn eines ist klar: Wir brauchen Meister und Master.“

Zum Abschluss des Gesprächs bedankte sich der CDU-Parlamentarier Schütte sowohl bei Junior- und Seniorchef Andreas und Rudolf Zawatzky für die Möglichkeit des Besuchs als auch bei Susanne Eisenmann für die Bereitschaft zu einem unkonventionellen digitalen Unternehmensbesuch in seinem Wahlkreis: „Auch in Corona-Zeiten kann man sich ein Bild von der Situation vor Ort machen – vielen Dank dafür. Der Besuch zeigt auch, dass uns der ländliche Raum mit seinen vielen mittelständischen Familienunternehmen am Herzen liegt!“ 

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