„Corona fordert uns weiterhin“

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Intensiver Austausch zwischen CDU/Landtagsfraktion und Wissenschaft

Trotz der spürbaren Zunahme an Normalität im Berufsleben und im Alltag befindet sich Baden-Württemberg mitten in der sogenannten „vierten Welle“ der Corona-Pandemie. Das hat die CDU-Landtagsfraktion zum Anlass genommen, im Rahmen ihrer Klausurtagung am 14.09.2021 mit den Professoren Dr. Kräusslich und Dr. Heeg vom Universitätsklinikum Heidelberg, die aktuelle Corona-Lage zu diskutieren. 

Der Landtagsabgeordnete Dr. Albrecht Schütte (CDU), Arbeitskreisvorsitzender der CDU-Landtagsfraktion für Wissenschaft und Forschung, steht seit langem in regelmäßigem Austausch mit Prof. Dr. Kräusslich, Dekan der medizinischen Fakultät Heidelberg und Leiter der Virologie, um Bewertungen zu den Corona-Maßnahmen aus wissenschaftlicher Sicht zu bekommen.

Im Anschluss an den Austausch auf der Klausur beschloss die CDU-Fraktion ein Positionspapier, welches mögliche Wege zurück zu einer möglichst weitgehenden Normalität mit Corona aufzeigt.

Die zentrale Herausforderung der nächsten Monate wird die Steigerung der Impfquote – vorrangig bei den 18- bis 59-Jährigen – sein. Dabei ist eine Zielmarke von über 80% bei der Bevölkerung ab 12 Jahren das erklärte Ziel. 

Dr. Albrecht Schütte: Wenn das gelingt, ist nicht nur das Gesundheitswesen vor Überlastung geschützt, sondern wir leisten auch einen gesamtgesellschaftlichen Beitrag zum Schutz all jener Menschen, die sich nicht impfen lassen können. Nur so werden wir darüber hinaus perspektivisch eine Normalität ohne Abstand und Masken erreichen können.“

Über 90% der in den Kliniken behandelten SARS-CoV-2 Patientinnen und -Patienten sind nicht geimpft, fasste Prof. Heeg den aktuellen Stand zusammen. Absolute Impfgegner werde man nicht überzeugen, erreichen könne man aber noch viele, die abwarten oder schlicht möglichst „einfache“ Impfangebote bräuchten. Zum einen, so waren sich alle einig, dürfe die Kohorte der Ungeimpften nicht den Inhalt politischer Entscheidungen dominieren. Gleichermaßen dürften Diskussionen über Rechte, Pflichten und Beschränkungen für Geimpfte und Ungegimpfte die Gräben, die Corona ohnehin schon innerhalb der Gesellschaft gerissen hat, nicht noch vertiefen. „Es geht uns um Dialog und nicht um Druck; es geht uns um die Verständigung auf gemeinsame und gesamtgesellschaftliche Ziele“, so der Arbeitskreisvorsitzender der CDU-Landtagsfraktion für Wissenschaft und Forschung, Dr. Albrecht Schütte.

Der Beschluss der CDU-Landtagfraktion sieht bei dem Thema Impfungen vier zentrale Punkte vor:

  1. Die Impfung ist seit kurzer Zeit auch für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren freigegeben. Der Schulstart sollte aktiv mit niederschwelligen Impfangeboten – gegebenenfalls auch direkt in den Schulen – begleitet werden. 
  2. Es sollte geprüft werden, inwieweit gezielte Informations- und Beratungsangebote für Nicht-Geimpfte am Arbeitsplatz, z.B. durch den betriebsärztlichen Dienst oder in Kooperation mit der Ärzteschaft vor Ort, etabliert werden können. 
  3. Es muss sichergestellt werden, dass auch nach Schließung der Impfzentren im ganzen Land ein ausreichendes und niederschwelliges Impfangebot vorhanden ist. Die zahlreichen Impfbusangebote, die es im Land gibt, unterstützt die CDU Landtagsfraktion. 
  4. Nicht vergessen werden darf zudem die Durchführung von Booster-Impfungen für vulnerable Gruppen. Deshalb sollen in Ergänzung zur niedergelassenen Ärzteschaft aufsuchende Angebote in den Kommunen für nicht-mobile Zielgruppen (z.B. Impfbusse) fortgeführt werden.

Hier finden Sie auch nochmal ein Video über unsere Klausurtagung:

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