Baden-Württemberg bringt sich in Pole Position bei Lebenswissenschaften

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Baden-Württemberg hat das Potenzial, sich zu einem der international führenden Standorte für Lebenswissenschaften zu entwickeln. Im Rahmen der Haushaltdebatten stand am gestrigen späten Abend die finanzielle Unterstützung der Forschung im Bereich „Life Science“ auf der Tagesordnung. Insbesondere das in der Region Rhein-Neckar angesiedelte Cluster der Lebenswissenschaften, Gesundheitswirtschaft und Medizintechnik wird deutlich gestärkt. Davon profitiert natürlich auch Baden-Württemberg als Ganzes, denn das Bündnis aus Wissenschaft und Wirtschaft kooperiert mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Wirtschaftsunternehmen aus dem ganzen Land. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Manuel Hagel ist überzeugt von der klaren Ausrichtung der Haushaltsplanung in Richtung Innovation:

 „Lebenswissenschaften sind die Grundlage für die Zukunft von Gesundheit, Gesellschaft und Wirtschaft. Der Wissenschaftsbereich Life Science entwickelt sich extrem schnell. Wir haben jetzt die Chance, auf diesen Hochgeschwindigkeitszug aufzuspringen und das Führerhaus zu übernehmen. Diese Gelegenheit müssen wir nutzen. Mit der Förderung des Innovationscampus Health and Life Science schaffen wir in unserem Land ein Vorbild, wie Modernisierung zum Wohle aller funktionieren kann.“

Im Bereich Lebenswissenschaften geht es beispielsweise um Gesundheitsvorsorge, individualisierte Medizin und die Nutzung organischer Materialien. In diesem zentralen Zukunftsbereich ermöglicht die Heidelberg Mannheim Health & Life Science Alliance eine Zusammenarbeit verschiedener Forschungsinstitute, Universitäten und Unikliniken.

„Mit der Förderung der Health and Life Science bauen wir die wissenschaftliche Spitzenstellung unseres Bundeslandes aus. Durch die gleichzeitige Einbindung von Industrie und Metropolregion, gelingt zudem der Transfer von Wissenschaft hin zu praktischen Anwendungen. Der Campus wird weltweit sichtbarer Anziehungspunkt für Talente, Firmen und Investoren im Bereich Lebenswissenschaften“, ergänzt Albrecht Schütte MdL, Vorsitzender des Arbeitskreises Wissenschaft, Forschung und Kunst der CDU-Fraktion.

Auf den ersten Blick geht die Förderung von Lebenswissenschaften nicht aus dem Haushaltsplan hervor. Baden-Württemberg hat aber mit Mitteln in Höhe von 40 Mio. € aus der Rücklage bereits die Unterstützung der ersten Projekte des Innovationscampus Health & Life Science sichergestellt. Für eine nachhaltige Finanzierung des Heidelberger Innovationscampus hat sich die Regierungskoalition auf eine weitere zweistellige Millionensumme im Jahr 2022 verständigt. Mittelfristig ist sogar eine dreistellige Millionensumme vorgesehen.

Die CDU-Fraktion freut sich, wie motiviert Wissenschaft, Forschung und Land zusammenarbeiten. „Heidelberg ist eine Blaupause für weitere Innovationscampus im ganzen Land, ein echter Leuchtturm“, sind sich Manuel Hagel und Albrecht Schütte einig. Im Gespräch ist zukünftig auch die Einrichtung eines Campus zur Mobilität und zur Quantentechnologie.

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