Positive Halbzeitbilanz des Förderprogramms „Spitze auf dem Land“
Donnerstag, den 28. September 2017 um 14:38 Uhr

Für die Förderperiode 2014 bis 2020 stehen kleinen und mittelständischen Unternehmen insgesamt rund 40 Millionen Euro zur Verfügung. Im Rhein-Neckar-Kreis werden 15 Projekte mit insgesamt 400.000 Euro bezuschusst.

„Baden-Württemberg ist einer der führenden Wirtschaftsstandorte in Europa, und es sind vor allem kleine und mittelständische Unternehmen, die im Ländlichen Raum Baden-Württembergs entscheidend zur Innovationskraft beitragen und für Arbeitsplätze und Wohlstand sorgen. Ziel unserer Förderpolitik ist es, diese Betriebe in ihrer Arbeit zu unterstützen und so die ländlichen Regionen im Land in ihrer Leistungsfähigkeit weiterzuentwickeln“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

Mit dem Förderprogramm „Spitze auf dem Land“ werden gezielt innovationsstarke Mittelständler unterstützt, die das Potenzial haben, einen wichtigen Beitrag zur Technologieführerschaft Baden-Württembergs zu leisten. Hierfür stehen in der Förderperiode 2014 bis 2020 insgesamt rund 40 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Mittel werden aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und dem baden-württembergischen Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) zur Verfügung gestellt. Kleine Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten können für ihre Investitionen bis zu 20 Prozent Zuschuss erhalten, mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten bis zu 10 Prozent. Der maximale Förderbetrag pro Projekt beträgt 400.000 Euro.

Bezuschusst werden Unternehmensinvestitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen zur Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung neuer oder verbesserter Produkte und Dienstleistungen.

„Dieses Förderprogramm ist maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der Unternehmen vor Ort“, stellte der Landtagsabgeordnete Dr. Albrecht Schütte fest. „Die Umsetzungsrate liegt bei 95%“.

Die bisher bereitgestellten Fördermittel belaufen sich auf insgesamt 25 Millionen Euro. Auf Seiten der Unternehmen wird dadurch ein Investitionsvolumen in Höhe von 196 Millionen Euro angestoßen. Im Rhein-Neckar-Kreis wurden 15 Anträge bewilligt. Mit einem Zuschuss des Landes in Höhe von 400.000 Euro wurde somit ein Investitionsvolumen von 3,3 Millionen Euro erreicht.

„Die kleinen und mittelständischen Unternehmen hier im Land haben in ihrem jeweiligen Bereich ein großes Innovationspotenzial“, so Schütte. „‘Spitze auf dem Land‘ unterstützt die Unternehmen bei Investitionen und macht sie zukunftsfähig.“

Die Bewerbung für die Förderlinie erfolgt schriftlich durch Aufnahmeanträge der Gemeinden in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen. Die Entscheidung über die Aufnahme in das Förderprogramm erfolgt durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz auf der Basis des Vorschlages eines dazu eingerichteten Bewertungsausschusses. Dieser tagt zweimal jährlich, im April und Oktober eines Jahres. Anträge können jeweils zum 30. September und 31. März eingereicht werden.